Insbesondere der U20 Leichtathletik-Nachwuchs des TSV Marktoberdorf zeigt im bisherigen Saisonverlauf herausragend gute Leistungen, aber auch die Ergebnisse in anderen Altersklassen können sich sehen lassen.
Beim Meeting Bayern-TOP in Germering lieferten die vier jungen Leichtathleten Isabel Bormann, Amir Bilal Chaib Cuti, Lena Rossmanith (alle U20) und Paula Ampßler (U18) am vorvergangenen Wochenende bei besten Wettkampfbedingungen tolle Leistungen ab.
Die fast 18jährige Isabel Bormann pulverisierte ihre bisherigen Bestleistungen über 100 m und 200 m und steigerte sich auf herausragende 11,73 sec bzw. 23,73 sec. Mit diesen Zeiten erfüllte Isabel in beiden Disziplinen die Normen für die U20-WM in Eugene (USA) im August und empfiehlt sich für einen 4x100 m Staffeleinsatz oder bei einem ersten oder zweiten Platz bei der DM im Juli Bochum/Wattenscheid sogar für einen Einzelstart. Mit diesen beiden Zeiten, die derzeit die besten in Deutschland sind, setzt Isabel ein Ausrufezeiten gegenüber ihrer Sprintkonkurrenz aus großen Vereinen in Bayern und Deutschland.
Auch Vereinskollege Amir Bilal Chaib Cuti, ebenfalls noch 17 Jahre alt, überzeugte mit einer herausragenden Leistung. Über seine Spezialstrecke, die 400 m, ließ Amir sich neben dem 25jährigen Vincente Graiani, einem schon international gestarteten Sportler der LG Stadtwerke München zu der Spitzenzeit von 48,22 sec ziehen. Diese Leistung ist ebenfalls derzeit die beste über 400m in ganz Deutschland. Auch Amir ist nur wenige Zehntel von der U20-WM Norm entfernt und behält sich so seine Chance offen, zu einem Staffeleinsatz in der 4 x 400 m bei der WM in Eugene zu kommen. Voraussetzung ist jedoch noch eine erfolgreiche Einbürgerung.
Läuferin Lena Rossmanith, ebenfalls 17 Jahre alt, zeigte sich ebenfalls in sehr guter Verfassung. Über 800 m verbesserte sie im Alleingang ihre Bestzeit um knapp zwei Sekunden auf sehr gute 2:11,68 min. Damit gewann sie ihren Lauf, der mit den Aktiven gestartet war, sowie ihre Altersklasse deutlich. Mit dieser Zeit liegt Lena auf Platz 3 der Deutschen Bestenliste. Sie wird Ende Mai über 3.000 m Hindernis die U20-WM-Norm versuchen.
Bei der U18 erlief sich Paula zum Saisoneinstieg auf ihrer Spezialstrecke , den 400 m Hürden, eine schöne neue Bestzeit und holte sich die Norm für die Bayerische Meisterschaften, die Anfang August in Hof stattfinden. Mit dieser Zeit belegte Paula in ihrer Altersklasse Platz 4.
Beim WOHA Sprint- und Laufmeeting in Donauwörth ein Wochenende vorher traten Tessa Weberstetter, Isabell Klevenow, Isabel Bormann und Amir Bilal Chaib Cuti über 100 m und/ oder 200 m an. Die Rennen waren von wechselhaften Winden geprägt, so dass ein bisschen Glück dabei sein musste, um Bestzeiten zu erzielen. Das gelang insbesondere Amir Bilal Chaib Cuti der über 200 m eine tolle neue Bestzeit lief. Mit 21,97 sec blieb Amir erstmals unter der 22-Sekunden-Grenze und schaffte damit auch über halbe Stadionrunde die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften und gewann seine Altersklasse. Über 100 m bestätigte er mit einem runden Lauf seine gute Form. Isabel Bormann hatte ein wenig Pech, waren doch beide ihre Starts vom Winde verweht. Aber ihre gute Form konnte sie mit zwei souveränen Siegen in jedem Fall bestätigen. Tessa Weberstetter, 20 Jahre alt, startete im gleichen 100 m Lauf wie Isabel, ebenfalls mit Gegenwind. Auch sie bestätigte ihre gute Form und blieb erneut unter der 13 Sekunden-Grenze. Die jüngste Marktoberdorfer Athletin Isabell Klevenow, fast 16 Jahre alt, lief in ihrer Altersklasse sowohl über 100 m und 200 m einen Platz im Mittelfeld und blieb über 200 m erstmals unter der 30-Sekunden Grenze.
Mit der U20-Jugend-DM in Sindelfingen mit den beiden TSV-Ahletinnen Isabel Bormann und Lena Rossmanith endete die Hallensaison erfolgreich. Schon bei den Wettkämpfen zuvor hatte sich die gute Verfassung der beiden Bundeskaderathletinnen gezeigt, nichtsdestotrotz mussten sich beide als jüngerer Jahrgang in der U20 auf nationaler Ebene erst einmal beweisen.
Lena Rossmanith startete am Samstag im ersten der drei Vorläufe über die Mittelstrecke 1500 m. Lena war mit der achtschnellsten Zeit gemeldet, so dass eine Endlaufteilnahme gut möglich erschien. Der Vorlauf wurde taktisch und in gemächlichem Tempo begonnen. Lena ließ sich nicht beeindrucken und konnte im entscheidenden Moment das Tempo steigern und gewann ihren Vorlauf souverän und mit der schnellsten Zeit von 4:39,22 min. Im Endlauf einen Tag später hielt sich Lena, mittlerweile geschwächt von einer Erkältung, im taktisch gelaufenen Rennen lange im großen Feld auf und musste allerdings auf Bahn 2 weite Wege laufen. Beim Angriff der Favoritinnen konnte Lena nicht ganz mithalten, erlief sich mit 4:38,21 min aber in einem starken Feld einen tollen sechsten Platz.
Isabel Bormann reiste am Sonntag über ihre Spezialstrecke 200 m mit der fünftbesten Vorleistung an. Sie war die Woche davor ein paar Tage im Skiurlaub und wusste nicht genau, inwieweit sich dies auf ihre Form auswirken würde. Isabel lief auf der günstigen Außenbahn wie immer fokussiert und mit vollem Einsatz, der sich lohnte. Mit der siebtschnellsten Zeit von 24,69 sec zog Isabel in den 200m Endlauf ein. Im Finale konnte Isabel auf der ungünstigen Innenbahn laufend ihren Lauf jedoch nicht optimal gestalten und landete mit ordentlichen 25,21 sec auf einem guten achten Platz. Beide jungen Athletinnen nahmen stolz an der Siegerehrung teil.
Zwei Wochen vorher bei der Munich Indoor wollten die drei jungen U18-Athletinnen Paula Ampßler, Rania Chaib Cuti und Isabell Klevenow Hallenwettkampferfahrung sammeln. Im 60 m Sprint landeten die TSV-Athletinnen mit Zeiten zwischen 8,76 sec und 9,16 sec in der Reihenfolge Paula, Isabell und Rania im Mittelfeld bei knapp 60 Starterinnen. In ihrem ersten 200 m Lauf und noch der U18 angehörend lief Paula Ampßler in schönen 28,48 sec auf einen Platz im vorderen Mittelfeld bei fast 40 Starterinnen in der Altersklasse U20. Isabell Klevenow, noch fünfzehn Jahre alt, hatte auf der Innenbahn mit den engen Kurven in der Halle zu kämpfen, erlief sich dennoch eine ordentliche Zeit bei ihrem allerersten Hallenstart. Einen überlegenen Sieg erlief sich Vereinskollegin Isabel Bormann mit Saisonbestleistung von 24,45 sec, um nochmal vor ihrem DM Hallenstart ihre Form zu testen. Im Weitsprung der Herren zeigte der 43jährige Simon Bräuchle mit einer tollen Sprungserie seine Routine. Trotz der beiden erster ungültigen Versuche lieferte er vier Sprünge um und über 6,50 m. Mit 6,67 m verbesserte er seinen erst vor kurzem aufgestellten M40 Hallenrekord im Weitsprung. Bei den Aktiven wurde er sehr guter Fünfter.
Bei den schwäbischen Crosslaufmeisterschaften in Wehringen traten bei besten Bedingungen vier junge Läuferinnen in den Altersklassen U16 und U18 an. Im Lauf über 1,9 km gingen die drei in der Klasse W15 startende Mädchen Maia D`Aquino, Elisa Matt und Lara Möst an den Start. Die Strecke kannten Maia und Elisa schon, waren sie vor zwei Jahren hier schon einmal gestartet. Die anspruchsvolle Strecke lag insbesondere Maia. Favoritin Anna Deuringer (LG Wehringen) lief zwar von Anfang an vorne weg, aber Maia folgte nicht weit dahinter mit einer anderen Läuferin aus dem Westallgäu. Bis zum Schluss hielt Maia Platz zwei und darf sich nun schwäbische Vizemeisterin nennen. Elisa und Lara folgten um jeden Platz kämpfend in einigem Abstand auf den Plätzen 5 und 6. In der Mannschaftswertung mussten sie sich punktgleich hinter der LG Westallgäu mit dem zweiten Platz zufriedengeben.
Emma Stiller wusste nach langer Verletzungszeit nicht genau, wo sie steht. Die Trainingsergebnisse waren zuletzt gut gewesen. Das bestätigte sich im Rennen über 3,1 km. Emma hielt sich zusammen mit einer älteren Konkurrentin knapp hinter der führenden U20-Läuferin auf und hielt die Position bis zum Schluss. Emma wurde mit einer tollen Zeit schwäbische Meisterin, ein schöner Erfolg nach der lange Wettkampfpause.
Mit dem Hallensportfest am 10.1.2026 in Ulm sowie bei den Südbayerischen Hallenmeisterschaften am vergangenen Wochenende haben die Leichtathleten und Leichtathletinnen des TSV Marktoberdorf die Hallensaison eingeläutet. Der Start war dabei überaus erfolgreich. So gab es ein erfolgreiches Comeback, einen bayerischen Rekord, viele neue Bestzeiten, mehrere Podestplätze und einen Meistertitel.
Tessa Weberstetter und Simon Bräuchle traten am vorvergangenen Wochenende beim Hallen-Sportfest in Ulm an. Für Tessa Weberstetter bedeutete der Start in der Halle ein Wettkampfcomeback nach mehreren Jahren Trainings- und Wettkampfpause. Die wiedererlangte gute Form hatte sich im Training schon abgezeichnet. Tessa, die mit noch 19 Jahren erst gerade der Jugend U20 entwachsen ist, erreichte mit einem tollen Lauf und 8,25 sec über 60 m das B-Finale der Frauen. Dieses gewann sie mit verbesserten 8,13 sec und qualifizierte sich bei ihrem Comeback direkt für die Bayerischen Meisterschaften der Aktiven Ende Januar. Trainer und Masterathlet Simon Bräuchle erreichte mit sehr guten 7,42 sec ebenfalls das B- Finale über 60 m und kam darin auf Rang 3. Eine Hallenbestleistung und einen bayerischen M45-Hallenrekord ersprang Bräuchle sich mit hervorragenden 6,57 m im Weitsprung: das bedeutete Platz vier beim Sportfest in Ulm.
Am vergangenen Wochenende starteten Isabel Bormann, Amir Bilal Chaib Cuti und Lena Rossmanith in die Hallensaison. Alle drei gehören seit diesem Jahr dem jüngeren U20-Jahrgang 2008 an und man durfte gespannt sein, wie sich die drei jungen DLV- und BLV-Kaderathleten/ innen in der neuen Altersklasse etablieren. Gleich der erste Start zeigte, dass die Form stimmte. Isabel Bormann qualifizierte sich mit neuer Hallenbestzeit von 7,66 sec locker für das A-Finale. Hier musste Isabel mit erneuten 7,66 sec nur der ein Jahr älteren Emma Plöchinger vom LAC Passau den Vortritt lassen. Amir Bilal Chaib Cuti machte es Isabel Bormann kurz darauf nach. Mit neuer Hallenbestzeit qualifizierte er sich ebenfalls für das Finale und konnte mit erneut verbesserter Zeit von 7,21 sec den guten vierten Platz belegen. Über 200 m, eine Hallenrunde, lieferte sich Isabel mit der gleichaltrigen Dary Ndasi (Munich Athletics) ein spannendes Rennen, das die Hürdenspezialistin Ndasi, die schon mehrfach bei internationalen Meisterschaften angetreten war, vor Isabel Bormann gewinnen konnte. Isabel holte sich mit 24,54 sec somit einen zweiten Vizetitel. Wiederum stand Amir Bilal Chaib Cuti seiner Vereinskollegin nicht nach. Mit einer tollen neuen Bestzeit von 22,23 sec über 200 m kam auch er auf einen tollen zweiten Platz.
Mittelstreckenläuferin Lena Rossmanith startete über 1.500 m. Nach drei Runden hinter eine Aktivenläuferin wurde es Lena zu langsam. Sie überholte und wurde von Runde zu Runde schneller. Mit neuer Bestzeit von 4:35,48 min landete Lena einen überlegenen Sieg und holte sich einen südbayerischen Hallentitel. Lenas gute Form hatte sich bereits Ende 2025 beim Vorsilvesterlauf über 5 km Lauf abgezeichnet, den Lena mit dem neuen schwäbischen Rekord von 17:49 min und Gesamtplatz 6 beendete.
Alle genannten Athleten werden in den gleichen Disziplinen wieder bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften in München an den Start gehen. Hier wird Amir Bilal Chaib Cuti außerdem über seine Spezialdisziplin 400 m ins Wettkampfgeschehen eingreifen.

Foto (Simon Bräuchle): Die noch siebzehnjährige Isabel Bormann gewinnt überlegen ihren Vorlauf über 60m beim ersten Start in der neuen Altersklasse U20, um sich dann im Finale mit neuer Bestzeit von 7,66 sec den 2. Platz bei den südbayerischen Meisterschaften zu holen.
Bei der Deutschen Crosslaufmeisterschaft in Darmstadt am vergangenen Wochenende errang die siebzehnjährige Lena Rossmanith in der Altersklasse U18 einen hervorragenden vierten Platz. Mit dieser Leistung bestätigte Lena ihre Nominierung in den Deutschen Nachwuchskader Lauf.
In einem spannenden Rennen über 3.800 m auf der abwechslungsreichen und anspruchsvollen Strecke blieb Lena bei ihrer ersten Cross-DM bis kurz vor dem Ziel im vierköpfigen Verfolgerfeld der führenden und späteren Siegerin Gloria Herold vom Erfurter LAC. Etwa 200 m vor dem Ziel konnte die junge Athletin des TSV Marktoberdorf dann die Tempoverschärfung von Amelie Tortell (LG Friedberg-Fauerbach) sowie Marlene Brand (Vfb Friedrichshafen) nicht mitgehen, verteidigte aber im Spurt erfolgreich den Angriff der später Fünftplatzierten Mia Bonekamp (LG Brillux Münster). Ein vierter Platz war nach einer teilweise holprigen Wettkampfvorbereitung nicht unbedingt zu erwarten gewesen, zeigt aber umso mehr die Wettkampfstärke und das Talent der jungen Marktoberdorferin.
Mit hervorragenden Leistungen sind die Leichtathleten und Leichtathletinnen des TSV Marktoberdorfs in Schwabmünchen und Regensburg in die Bahnsaison gestartet. Mehrere Qualifikationsleistungen für Deutsche und Bayerische Meisterschaften konnten erfüllt und viele neue Bestleistungen aufgestellt werden.
Der Wettkampf in Schwabmünchen startete mit den Staffeln. Leider konnte der TSV Marktoberdorf nur eine 4 x 100 m U18-Staffel der Mädchen stellen. Die Staffel mit Startläuferin Isabell Klevenow, die noch der U16 angehört, Paula Ampßler, Lena Rossmanith und Isabel Bormann lieferte trotz einsetzenden Regens und längerer Wartezeit aufgrund Problemen mit der Zeitmessung durch sehr gut gelungene Wechsel mit einer schönen Zeit von 51,18 sec ein tolles Rennen ab, ließ die anderen Staffeln deutlich hinter sich und erfüllte gleichzeitig die Qualifikationsnorm für Bayerische Meisterschaften.
Einen herausragenden Wettkampftag absolvierte im weiteren Verlauf die fast siebzehnjährige Isabel Bormann. Sie steigerte erst über 100 m ihre Bestzeit um zwei Hundertstel auf sehr gute 12,17 sec und gewann überlegen die U18 Wertung. Über 200 m pulverisierte sie ein paar Stunden später ihre Bestzeit von 25,19 sec auf die sensationelle Zeit von 24,84 sec. Mit dieser Zeit liegt sie derzeit in Deutschland ganz vorne. Außerdem erfüllte Isabel gleich die zwei ersehnten Qualifikationsnormen für Deutsche Meisterschaften und die Landeskadernorm. Schnell unterwegs waren auch die gleichaltrige Lena Rossmanith, die eigentlich auf der Mittelstrecke daheim ist, mit 13,45 sec über 100 m und mit erstmals gelaufenen 27,16 sec über 200 m, ebenso wie Paula Ampßler mit schönen 13,55 sec über 100 m. Paula steigerte sich in ihrem ersten U18-Jahr gleich um vier Zehntelsekunden. Ihr gutes Langsprint-Potential testete Paula auch in ihrem ersten 400 m-Rennen.
Bei den U18 Jungs war Amir Bilal Chaib Cuti (Jg. 2008) ebenfalls sehr schnell unterwegs. Er sprintete mit 11,84 sec über 100 m knapp über seiner Bestzeit, was Platz 1 bedeutete. Im 400 m-Lauf steigerte er seine bisherige Bestzeit um eine ganze Sekunde auf hervorragende 52,07 sec. Damit ist er in Bayern vorne mit dabei. Nach nur einem halben Jahr konsequenten Leichtathletiktraining überzeugte der 16jährige Bruno Baur in seinem ersten Wettkampf für den TSV mit einer schönen Sprintleistung von 12,83 sec und einem mutigen und technisch ansprechenden Lauf über die anspruchsvolle 110 m Hürdenstrecke.
Emma Stiller, noch fünfzehn Jahre alt, lief in ihrem ersten U18 Jahr das erste Mal über die 1500 m Strecke. Sie absolvierte ein mutiges Rennen, hielt mit den gleichaltrigen Konkurrentinnen mit und erlief sich mit 5:28 min eine schöne Zeit, was Platz 2 in der Wertung der U18 und die Qualifikationsnorm für die Bayerischen Meisterschaften bedeutet. Die gleichaltrige Antonia Weinzierl erzielte zwei neue Bestleistungen im Speerwurf und mit der 3 kg Kugel. Gerade im Speerwurf fiel die Verbesserung mit knapp 4 m deutlich aus.
In der U16 überzeugte Isabell Klevenow (W15) mit einer schönen Sprintzeit knapp über 14 sec und einer Speerwurfweite knapp über 20 m, was jeweils Platz 6 bedeutete. Lara Möst und Ella Ewald, beide Jahrgang 2011 lieferten in ihrem ersten Wettkampf in der U16, über 100 m und 80 m Hürden schöne Leistungen ab und landeten im Mittelfeld.
Noch nicht ganz rund lief es zu Saisonbeginn in der U18 für Rania Chaib Cuti im Sprint und im Speerwurf und bei den Aktiven für Simon Bräuchle bei den Aktiven über 100 m und 200 m.
Am Wochenende vorher absolvierte die sechzehnjährige Lena Rossmanith zum Saisonstart in Regensburg bei der Telis-Challenge ihren ersten, ungewohnt langen 3.000 m Lauf. Sie debütierte sehr erfolgreich mit sehr guten 10:10,83 min, die derzeit Platz vier der Deutschen Bestenliste und die Qualifikationsnorm für die deutschen Meisterschaften sowie die Landeskadernorm bedeutet.
Bildnachweis:
Die Athleten und Athletinnen des TSV Marktoberdorf starteten erfolgreich in die neue Bahnsaison. (Es fehlen Emma Stiller, Isabell Klevenow, Ella Ewald und Lara Möst.)
Die Leichtathletik-Jugend des TSV Marktoberdorf zeigte bei zwei weiteren Hallenwettkämpfen, dass sie aufgrund guter bis sehr gute Leistungen auch überregional mitmischen können. Für die beiden sechzehnjährigen Athletinnen Isabel Bormann und Lena Rossmanith ging es aufgrund ihrer guten Vorleistungen sogar bis nach Dortmund, um bei der Deutschen Hallenmeisterschaft der U20 starten zu können.
Bei der Munich Indoor konnte der 16jährige Amir Bilal Chaib Cuti seine gute Verfassung der bisherigen Wettkämpfe bestätigen. Über die 60 m qualifizierte er sich mit 7,40 sec souverän für das Finale und belegte dort – nach einem nicht optimalen Start – in 7,50 sec einen guten fünften Platz. Über 400 m, also zwei Runden in der Halle, schüttelte Amir seine Nervosität mit dem Startschuss ab und lief in tollen 52,74 sec über die Ziellinie. Das bedeutete die Bronzemedaille. Mit dieser Zeit liegt Amir auf Platz fünf der bayerischen Bestenliste. Knapp verpasste die noch fünfzehnjährige Emma Stiller über 800 m das Podium. Sie blieb in einem klug gelaufenen Rennen erstmals mit 2:39,70 min unter der 2:40 min-Grenze. Auch im Weitsprung gelang Emma eine neue Bestleistung. Diese stellte auch Paula Ampßler (15) mit 8,60 sec im 60 m Sprint auf. Im Weitsprung dagegen lief es aufgrund Anlaufproblemen nicht nach Wunsch. Der gleichaltrigen Talita Weberstetter dagegen gelangen trotz krankheitsbedingen Ausfallzeiten drei gültige Sprünge in der Nähe ihrer Bestleistung, die 60m-Sprintleistung war solide.
Bei der Deutschen U20 Hallen-Meisterschaft in Dortmund hatten Isabel Bormann und Lena Rossmanith nichts zu verlieren, gehören beide Mädchen doch noch der U18 an. Sie wollten Wettkampferfahrungen sammeln und das Beste aus sich herausholen. Isabel Bormann konnte in den Sprintdisziplinen 60 m und 200 m jedoch aufgrund ihrer vorangegangenen Grippeerkrankung und Trainingsausfällen nicht ganz ihr Leistungspotential abrufen konnte und scheiterte jeweils in den Vorläufen bei der sehr starken und überwiegend älteren Konkurrenz. Lena Rossmanith startete über 1500 m und wollte die kleine Chance nutzen, in den Endlauf zu kommen. Sie startete im ersten von drei Vorläufen. Sie wurde fünfte mit neuer Bestleistung von 4:43,84 min. Eine Endlaufteilnahme schien aufgrund der Platzierung erstmal außer Reichweite. Da die beiden folgenden Läufe deutlich langsamer waren, qualifizierte sich Lena als dritte Zeitschnellste für den Endlauf einen Tag später. Hier lief Lena ein couragiertes Rennen. Mit tollen 4:39,93 min wurde sie sehr gute Zehnte und war damit zweitschnellste des Jahrgangs 2008. Das bedeutet Rang drei der Deutschen Bestenliste der U18 über die 1.500 m. Deutsche Meisterin wurde Favoritin Lera Miller in 4:28 min vom Vfl Löningen.
Eine Woche später startete Aktiven-Kugelstoßer Mile Sola nach einem Jahr Wettkampfpause bei den Deutschen Meisterschaften der Paraleichtathleten in Erfurt. Mile verletzte sich im Vorfeld etwas am Knie und konnte nur aus dem Stand stoßen. Trotzdem erzielte er mit 11,43 m eine ordentliche Leistung und belegte einen schönen vierten Platz.
Von der Halle ins Gelände startete Läuferin Lena Rossmanith bei den Bayerischen Crosslaufmeisterschaften im niederbayerischen Ruhstorf über eine Strecke von insgesamt 3.750 m. Durch die trockene Witterung war das Gelände über Acker, Wiesen und Wege gut zu belaufen. Lena hielt sich während des gesamten Rennens knapp hinter den beiden U20 Läuferinnen Jule Lindner (LG Bamberg) und Antonia Kräußlich (TSV Bad Rodach) auf. Lena gewann den Bayerischen Crosstitel als Gesamtdritte des Laufes die Altersklasse U18 und distanzierte die Zweitplatzierte Arwen Heinzelmann (LAC Quelle Fürth) um mehr als eine halbe Minute.
Foto: Lena Rossmanith (Nr. 194), hier im Vorlauf, belegte bei der Deutschen U20 Meisterschaft mit Bestleistung von 4:39,93 min über 1.500 m einen sehr guten 10. Platz. Eine Woche wurde sie Bayerische Meisterin im Crosslauf. (Foto Theo Kiefner)
Überaus erfolgreich verlief die Teilnahme dreier U18-Athletinnen und Athleten des TSV Marktoberdorf bei den Bayerischen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in München, die an zwei Tagen des vorvergangenen Wochenendes ausgetragen wurden. Zweimal Gold, einmal Bronze, einmal „Holz“ und zwei Endlaufteilnahmen, bei sechs Starts fünf persönliche Bestleistungen - diese Bilanz kann sich wirklich sehen lassen!
Am ersten Wettkampftag steigerte Amir Bilal Chaib Cuti (16) bereits im Vorlauf über 60 m seine persönliche Bestzeit um 8 Hundertstel auf 7,40 sec und qualifizierte sich für das A-Finale. Mit einem sehr gelungenen Lauf verbesserte Amir hier seine Bestzeit nochmal auf sehr gute 7,37 sec und wurde in einem knappen Finale guter Siebter. Dass die Finalplätze 3 - 8 nur 9 Hundertstel auseinanderliegen, zeigt deutlich, wie eng es im Sprintfinale zugegangen ist.
Eine gute Stunde später machte es die gleichaltrige Isabel Bormann ihrem Vereinskollegen nach und qualifizierte sich mit neuer persönlicher Bestzeit von 7,96 sec für den Endlauf und blieb erstmals unter der 8 sec-Grenze. In einem engen Finale belegte Isabel dann mit erneuter Bestzeit von 7,94 sec einen sehr guten 5. Platz. Auch hier sind die Plätze 2 - 7 nur insgesamt ein Zehntel auseinander. Das Rennen über 800 m der weiblichen U18 wurde zusammen mit der U20 ausgetragen. Hier lieferte sich Lena Rossmanith einen spannenden Zweikampf mit der ein Jahr älteren Antonia Kräußlich vom TSV Bad Rodach, den Lena mit 15 Hundertstel Vorsprung auf der Zielgerade für sich gewinnen konnte. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 2:14,34 min holte sich Lena ihren ersten bayerischen Meistertitel in der U18.
Am zweiten Wettkampftag waren für Amir und Isabel die 200 m Läufe angesagt. Beiden wurde jeweils die Außenbahn zugeteilt, die wegen der Kurvenüberhöhung nicht einfach zu laufen ist. Amir ließ sich von Bahn, Konkurrenten und Meldezeiten nicht aus der Ruhe bringen und lieferte ein tolles Rennen ab. Die Stoppuhr blieb bei 23,43 sec stehen, was eine Verbesserung seiner Bestzeit um mehr als eine halbe Sekunde und den völlig überraschenden dritten Platz bedeutete. Überglücklich ließ sich Amir die erste bayerische Bronzemedaille umhängen. Isabel Bormann wollte es wiederum ihrem Vereinskollegen nach machen. Sie lief fokussiert und kämpferisch ein tolles Rennen, ließ aber die letzten Meter etwas austrudeln. Diese wichtigen Hundertstel fehlten am Ende für die ersehnte Bronzemedaille. Platz 4 bei der guten Konkurrenz im stark besetzten Sprintbereich jedoch ist dennoch ein toller Erfolg.
Über 1500 m, das sind 7,5 Runden in der Halle, erhoffte sich Lena Rossmanith zumindest die ersten Runden schnelle Mitläuferinnen. Von Anfang an jedoch musste Lena von vorne ihr eigenes Rennen gestalten. Im Alleingang lief sie mit 4:45,83 min nahe ihrer Bestzeit mit deutlichem Vorsprung zu ihrem zweiten Sieg bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften und durfte sich eine weitere Goldmedaille um den Hals hängen lassen. Für die Leichtathletinnen und Leichtathleten der U18 stehen in der Halle nun noch die Munich Indoor, für Isabel Bormann und Lena Rossmanith noch die Deutschen U20-Meisterschaften auf dem Programm.
Foto (S. Rossmanith: TSV MOD, v. l.): Amir Bilal Chaib Cuti, Lena Rossmanith und Isabel Bormann starteten erfolgreich bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften. Lena holte sich zweimal Gold und Amir eine Bronzemedaille.
Die beiden U18-Athletinnen Isabel Bormann und Lena Rossmanith waren zu den oberbayerischen Meisterschaften gereist, um eine weitere Chance zu haben, sich für die Anfang Juli stattfindenden Deutschen U18 Meisterschaften in Mönchengladbach zu qualifizieren. Beide Athletinnen gehören noch dem jüngeren Jahrgang 2008 an.
Bisher waren beide Athletinnen knapp an den hohen Normen gescheitert. Während Isabel über die 100 m und 200 m Sprintstrecken nur 6 Hundertstel bzw. 18 Hundertstel über der jeweiligen Norm war, waren es bei Lena nur 2 Hundertstel über 800 m.
Lena versuchte sich diesmal über die 400 m Hürden. Letztes Jahr war Lena über die 300 m Hürden in der U18 schnell unterwegs gewesen. Als Auftakt lief Lena die 100 m in Saisonbestleistung von 13,38 sec. Die Form stimmte also. Bei den 400 m Hürden ging Lena erst etwas verhalten an – sie war die Strecke ja noch nie gelaufen – bis sie die Läuferin hinter sich heranlaufen hörte. Dann zündete Lena den Turbo und lief das Rennen mit langen schnellen Schritten zu Ende. Am Ende stand eine Zeit von tollen 64,20 sec Sekunden zu Buche, was die ersehnte Norm mehr als 2 Sekunden unterbot und zugleich ein weiteres Jahr Kaderzugehörigkeit bedeutete.
Auch bei Isabel stimmte trotz Urlaubspause weiterhin die Form. Sie überzeugte mit einem schönen Lauf in schnellen 12,65 sec. Leider fehlten 
noch 15 Hundertstel zur ersehnten DM-Norm, jedoch stehen noch weitere Wettkämpfe an. Über 200 m fehlte am Ende die schnelle Konkurrenz. Isabel siegte mit deutlichem Vorsprung und einer schnellen Zeit von 26,01 sec. Bei der guten Form kann man gespannt sein, ob das Saisonziel Deutsche Meisterschaft endlich erreicht wird.







